Der Frühling kommt...
Endlich Frühling und für viele Wohnwagen, Caravans und Wohnmobile
endet endlich das Warten in einer Halle oder einfach am Straßenrand. Stillstand kann zu
Problemen führen. Daher sollten zum Saisonstart einige Arbeiten und Kontrollen vorgenommen werden,
um ein sicheres und problemloses Reisen zu ermöglichen.
-
Runter mit dem Staub
Beim Frühjahrs-Check für Caravan und Reisemobil geht es allerdings nicht ausschließlich um
die Technik. Schließlich ist auch die Wohnlichkeit ein Punkt. Vor dem Start ist in der Regel ein
Großreinemachen im Innenraum fällig. Auch bei Fahrzeugen die den Winter über in einer trockenen
Halle standen, wird im Wohnraum eine Staubschicht zu finden sein, die erst einmal zu beseitigen
ist.
-
Raus mit dem unnützen Ballast
Bei der Reinigung kann man dann gleich kontrollieren, ob sich in den Stauräumen vielleicht
noch überflüssiger Ballast befindet. Ballast ist bei Reisefahrzeugen in mehrfacher Hinsicht ein
Thema: Das Gepäck an Bord darf nicht dazu führen, dass das zulässige Gesamtgewicht überschritten
wird. Daneben erhöht zusätzliches Gewicht auch den Verbrauch.
-
Feuchtigkeitsprüfung ganz wichtig
Bei der Reinigung und Überprüfung der Stauräume sollte man gleich mit prüfen, ob eventuell
Feuchtigkeit in den Innenraum eingedrungen ist. Ein Feuchtigkeitseinbruch kann auf einen Defekt
oder eine undichte Stelle im Aufbau hindeuten und wird am besten in der Werkstatt untersucht. Ist
der Wagen jedoch dicht, kommt die Außenwäsche dran, bei der nebenbei zum Beispiel Moos beseitigt
werden kann, das sich in der Zeit des Stillstands auf dem Dach festgesetzt hat.
-
Kompletter Spülgang
Um Sauberkeit ebenso wie um Hygiene geht es bei der Neubefüllung der
Trinkwasseranlage. Auch wenn zum Saisonende das Wasser abgelassen und alle notwendigen Maßnahmen
erledigt worden sind, können sich in einigen Bereichen unter Umständen Keime gebildet haben. Wir
raten daher, die Anlage durchzuspülen, bevor sie neu befüllt wird. Dabei kann auch auf spezielle
Reinigungspräparate zurückgegriffen werden, die den Keimen den Garaus machen.
-
Batterien checken
Weiter geht es dann mit einer Überprüfung der wichtigen technischen Funktionen. Diese Aufgabe
unterscheidet sich kaum von der ratsamen regelmäßigen Kontrolle des Privatwagens. «Man sollte alle
Funktionen durchchecken, die komplette Fahrzeugbeleuchtung ist auf ihre Funktionstüchtigkeit hin zu
überprüfen. Das lässt sich allerdings nur erledigen, wenn die notwendigen Voraussetzungen stimmen:
Die Fahrzeugbatterie und bei Reisemobilen auch die so genannte Wohnaufbau-Batterie für die
Versorgung weiterer elektrischer Geräte müssen noch über die nötige Kraft verfügen - sonst ist ein
Aufladen oder womöglich ein Austausch fällig.
-
TÜV-Untersuchungen
Weil die Zeit zudem nicht selten schneller vergeht als mancher Besitzer eines
Camping-Fahrzeugs vermutet, ist zum Saisonstart auch die Kontrolle einiger Plaketten wichtig. Das
gilt vor allem für die Plaketten der Haupt- und Abgasuntersuchung. ! Außerdem ist zu kontrollieren,
ob eine Gasprüfung fällig ist! Für die Gasanlage besteht die Pflicht, sie alle zwei Jahre von einem
Sachverständigen abnehmen zu lassen.
-
Auch Reifen altern
Zu den vernachlässigten Teilen der Reisefahrzeuge zählen die Reifen. Denn die sehen wegen der
eher geringen Fahrleistungen über lange Jahre im Hinblick auf das Profil noch recht frisch aus.
«Reifen sollten grundsätzlich spätestens nach sechs Jahren erneuert werden. Der Grund dafür ist,
dass das Material an sich altert - und niemand durch unangebrachte Sparsamkeit etwa einen
Reifenplatzer riskieren sollte.
-
Kürzere Testfahrten
Ist soweit alles in Ordnung, sollte trotzdem nicht gleich die erste große Reise auf dem Plan
stehen. Vielmehr ist es wichtig, sich wieder ans Fahren mit Reisemobil oder Caravan zu gewöhnen.
Das gilt speziell für das Bremsen. Man muss jetzt nicht nur das Auto alleine bremsen sondern auch
den Anhänger.
-
Umweltzonen beachten
Es ist also notwendig, vorher die richtige Plakette zu besorgen, um in diese Zonen fahren zu
dürfen.
|